So zeichnen Sie ein Systemsequenzdiagramm

Übersicht zu Systemsequenzdiagrammen

Ein Systemsequenzdiagramm ist, wie der Name vermuten lässt, eine Art von Sequenzdiagramm in UML. Ein solches Diagramm zeigt Einzelheiten von Ereignissen, die durch Akteure außerhalb des Systems erzeugt werden.

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Bedeutung von Systemsequenzdiagrammen

Systemsequenzdiagramme sind eigentlich eine Unterart der Sequenzdiagramme, deren Gestaltung und Beschriftung durch die Unified Modeling Language vorgegeben sind. Diese Sprache bietet Ihnen nützliche Tools zum Gestalten und Lesen von Diagrammen, die unabhängig von Standort oder Branche verständlich sind.

Sequenzdiagramme zeigen den Ablauf von Ereignissen über einen bestimmten Zeitraum, während Systemsequenzdiagramme noch einen Schritt weiter gehen und Sequenzen für spezielle Anwendungsfälle darstellen. Anwendungsfalldiagramme sind schlicht eine weitere Diagrammart, die eine Benutzerinteraktion mit dem System darstellt. Einen Auffrischungskurs zu Sequenzdiagrammen finden Sie auf dieser Seite unter „Was ist ein Sequenzdiagramm?“. Die meisten Elemente auf dieser Seite werden auch in einem Systemsequenzdiagramm verwendet, darunter:

  • Objekte – dieses kastenförmige Symbol mit einem unterstrichenen Titel stellt innerhalb von UML eine Klasse oder ein Objekt dar. In einem SSD modelliert diese Form das System als Black Box (ein System mit Abläufen im Inneren, die nicht sofort erkennbar sind).
  • Akteure – als Strichmännchen abgebildet. Akteure sind Entitäten, die mit dem System interagieren, sich aber außerhalb befinden.
  • Ereignisse – die Systemereignisse, welche die Akteure in der Sequenz erzeugen. Eine gestrichelte Linie, die auch als Lebenslinie bezeichnet wird, stellt in einem SSD Ereignisse dar. Lebenslinien können mit einer beschrifteten rechteckigen Form oder einem Akteursymbol beginnen.

Wann Sie ein Systemsequenzdiagramm zeichnen sollten

SSDs eignen sich ideal, um darzustellen, wann und wie Aufgaben in einem System abgeschlossen werden – insbesondere, wenn diese Aufgaben Bezug auf Anwendungsfälle nehmen. Hier sind einige spezifische Beispiele für die Verwendung von SSDs:

  • Bei der schrittweisen Modellierung von Systemabläufen infolge von Ereignissen.
  • Bei der Erstellung eines Plans für das Haupterfolgsszenario eines bestimmten Anwendungsfalls, um dann alternative Pfade zu entwickeln.
  • Bei der Ermittlung bedeutender Systemereignisse und -abläufe, um die erforderlichen Ressourcen realistisch einzuschätzen.
Übersicht zu Systemsequenzdiagrammen

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