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Entscheidungsprozess

Die 7 Schritte des Entscheidungsprozesses

Lesedauer: etwa 5 Min.

Gepostet von: Lucid Content Team

Robert Frost schrieb: „Two roads diverged in a wood, and I—I took the one less traveled by, and that has made all the difference.“ (auf Deutsch von Paul Celan: „Im Wald, da war ein Weg, der Weg lief auseinander, und ich – ich schlug den einen ein, den weniger begangen, und das war der ganze Unterschied.“ Doch leider ist nicht jede Entscheidung so einfach zu treffen – besonders wenn diese Entscheidung Ihr Unternehmen beeinflussen kann.

Unabhängig davon, ob Sie ein kleines Team leiten oder an der Spitze eines großen Unternehmens stehen, hängen Ihr Erfolg und der Erfolg Ihres Unternehmens davon ab, ob Sie die richtigen Entscheidungen treffen – und aus den falschen Entscheidungen lernen.

Wenden Sie diese Schritte des Entscheidungsprozesses an, um sorgfältigere Entscheidungen zu treffen. Durch diese Schritte können Sie eine übereilte Entscheidungsfindung verhindern und nach der Einführung eines formalen Entscheidungsprozesses fundiertere Entscheidungen treffen.

Überblick über den Entscheidungsprozess
Überblick über den Entscheidungsprozess

Definition eines geschäftlichen Entscheidungsprozesses

Der geschäftliche Entscheidungsprozess ist ein Prozess mit mehreren Schritten, mit dem Fachkräfte Probleme lösen können, indem sie Fakten abwägen, Alternativen prüfen und auf dieser Grundlage einen Weg wählen. Dieser definierte Prozess bietet auch die Möglichkeit, am Ende zu überprüfen, ob die Entscheidung die richtige war.

7 Schritte des Entscheidungsprozesses

Obwohl im Internet, in Business-Lehrbüchern und in Präsentationen zum Thema Führungsstärke viele leichte Variationen des Entscheidungsfindungs-Frameworks zu finden sind, verwenden Fachkräfte in der Regel diese sieben Schritte.

1. Identifizieren Sie die Entscheidung

Um eine Entscheidung zu treffen, müssen Sie zunächst das Problem, das Sie lösen müssen, oder die Frage, die Sie beantworten müssen, identifizieren. Definieren Sie Ihre Entscheidung eindeutig. Wenn Sie das zu lösende Problem falsch identifizieren oder das von Ihnen gewählte Problem zu weit gefasst ist, verlieren Sie schon direkt zu Beginn die Kontrolle über den Entscheidungsprozess.

Wenn Sie mit Ihrer Entscheidung ein bestimmtes Ziel erreichen müssen, machen Sie es zeitlich messbar, damit Sie am Ende des Prozesses sicher wissen, dass Sie das Ziel erreicht haben.

2. Sammeln Sie relevante Informationen

Sobald Sie Ihre Entscheidung identifiziert haben, ist es an der Zeit, die für diese Entscheidung relevanten Informationen zu sammeln. Nehmen Sie eine interne Bewertung vor und ermitteln Sie, wo Ihr Unternehmen in Bereichen, die mit Ihrer Entscheidung zusammenhängen, erfolgreich war und wo es versagt hat. Beziehen Sie auch Informationen aus externen Quellen ein, beispielsweise aus Studien, der Marktforschung oder auch in manchen Fällen sind Bewertungen von bezahlten Beratern lehrreich.

Vorsicht: Sie können sich leicht in zu vielen Informationen, Fakten sowie Statistiken hineinlesen, die auf Ihre Situation anwendbar scheint. Das könnte jedoch den Prozess nur weiter verkomplizieren.

3. Identifizieren Sie die Alternativen

Identifizieren Sie nun, da Sie die relevanten Informationen zur Hand haben, mögliche Lösungen für Ihr Problem. Wenn man versucht, ein Ziel zu erreichen, gibt es in der Regel mehr als eine Option, die man in Betracht ziehen kann. Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise versucht, die Social Media Reichweite zu erweitern, könnte die Alternative bezahlte Werbung, einer Änderung Ihrer Social Media-Strategie oder auch eine Kombination aus beidem sein.

4. Wägen Sie die Tatsachen ab

Sobald Sie mehrere Alternativen identifiziert haben, wägen Sie die Fakten für oder gegen diese Alternativen ab. Sehen Sie sich an, womit Unternehmen in der Vergangenheit in diesen Bereichen erfolgreich waren, und werfen Sie einen genauen Blick auf die Gewinne und Verluste Ihres eigenen Unternehmens. Identifizieren Sie mögliche Stolperfallen für jede Ihrer Alternativen und wägen Sie diese mit den möglichen Vorteilen ab.

5. Wählen Sie zwischen den Alternativen

Hier ist der Teil des Entscheidungsprozesses, in dem Sie tatsächlich die Entscheidung treffen. In diesem Punkt sollten Sie sich ein klareres Bild verschafft haben, welche Entscheidung getroffen werden müssen. Sie sollten auch alle relevanten Informationen gesammelt und die möglichen Wege entwickelt und gegeneinander abgewogen haben. Sie sind perfekt darauf vorbereitet, Ihre Wahl zu treffen.

6. Handeln Sie

Wenn Sie Ihre Entscheidung getroffen haben, handeln Sie danach. Entwickeln Sie einen Plan, um Ihre Entscheidung greifbar und umsetzbar zu machen. Entwickeln Sie einen Projektplan in Bezug auf Ihre Entscheidung und lassen Sie das Team dann alles Nötige erledigen, sobald der Plan steht.

7. Überprüfen Sie Ihre Entscheidung

Sehen Sie sich nach einer bestimmten Zeit (die Sie in Schritt 1 des Entscheidungsprozesses festgelegt haben) Ihre Entscheidung noch einmal kritisch an. Haben Sie das Problem gelöst? Haben Sie die Frage beantwortet? Haben Sie Ihre Ziele erreicht?

Falls ja, notieren Sie sich für die Zukunft, was funktioniert hat. Falls nein, lernen Sie aus Ihren Fehlern, damit Sie den Entscheidungsprozess erneut beginnen können.

Tools zur besseren Entscheidungsfindung

Je nach Entscheidung möchten Sie die Fakten vielleicht anhand eines Entscheidungsbaums abwägen. Das folgende Beispiel zeigt ein Unternehmen, das versucht, zu entscheiden, ob es vor einer Produkteinführung einen Markttest durchführen soll. Die verschiedenen Äste vermerken die Erfolgswahrscheinlichkeit und die geschätzte Rendite. So kann das Unternehmen sehen, welche Option einen höheren Umsatz bringen wird.

Entscheidungsbaum mit Formeln
Entscheidungsbaum mit Formeln (Klicken Sie ihn an, um ihn online zu bearbeiten)

Eine Entscheidungsmatrix ist ein weiteres Tool, das Ihnen helfen kann, Ihre Optionen zu bewerten und bessere Entscheidungen zu treffen. Erfahren Sie, wie Sie eine Entscheidungsmatrix erstellen, und nutzen Sie die folgende Entscheidungsmatrix Vorlage für einen einfachen Einstieg. 

Entscheidungsmatrix Beispiel
Beispiel für eine Entscheidungsmatrix (Klicken Sie sie an, um sie online zu bearbeiten)

Sie können auch eine klassische Liste mit Vor- und Nachteilen erstellen und klar herausstellen, ob Ihre Optionen notwendige Kriterien erfüllen oder ob sie ein zu hohes Risiko darstellen.

Beispiel für Marketing anhand von Vor- und Nachteilen
Beispiel für Marketing anhand von Vor- und Nachteilen (Klicken Sie es an, um es online zu bearbeiten)

Mit diesen sieben vorgestellten Schritten und einigen Tools, die Ihnen den Einstieg erleichtern, können Sie schneller fundiertere Entscheidungen treffen. 

illustration of people working together

Erkunden Sie zusätzliche Strategien, die Sie bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

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