Zeichnen Sie ein ER-Diagramm

So zeichnen Sie ein ERD

ERDs können auf den ersten Blick sehr komplex und einschüchternd wirken, aber es ist gar nicht so schwer, solch ein Modell selbst zu erstellen. Die meisten Entity-Relationship-Diagramme lassen sich problemlos mit den Symbolen in unseren Formenbibliotheken für Flussdiagramme oder speziell für ERDs erstellen. In den folgenden Schritten zeigen wir Ihnen, wie Sie selbst ein ERD zeichnen können!

Lucidchart wurde speziell für die Erstellung von Entity-Relationship-Diagrammen entwickelt. Verwenden Sie unsere ER-Vorlagen oder importieren Sie Ihre Datenbank, um den Prozess zu automatisieren. Legen Sie noch heute ein kostenloses Konto an!

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DIE PASSENDE LÖSUNG

1.

Wenn Sie schon eine Datenbank haben, die als Modell dargestellt werden soll, ist ein Multifunktions-Softwareprogramm wie Lucidchart ideal geeignet. Denn damit lassen sich automatisch ERDs anhand von echten Datenstrukturen generieren. Um diese Funktionalität zu verwenden, müssen Sie einfach nur die Formenbibliothek für ERDs in Lucidchart öffnen und auf „Importieren“ klicken. Halten Sie sich dann an die Anweisungen in diesem Tutorial.

Computer-Software ist eine weitere gute Möglichkeit zur Erstellung eines komplett neuen Entity-Relationship-Diagramms, da komplexe Formen und Konnektoren schon vorab installiert sind und sich im Modellierungsprozess einfach verschieben lassen. In dieser Anleitung beschreiben wir Ihnen die Vorgehensweise, wenn Sie Lucidchart verwenden.

So zeichnen Sie ein ERD
So zeichnen Sie ein ERD
So zeichnen Sie ein ERD

WELCHE KOMPONENTEN SIND ERFORDERLICH?

2.

ERDs haben drei Hauptkomponenten:

  • Entitäten – repräsentieren Personen, Orte, Dinge, Ereignisse oder Konzepte.
  • Attribute – werden auch als Datenelemente bezeichnet; bestimmen die Merkmale einer Entität.
  • Beziehungen – zeigen die Verbindung zwischen zwei oder mehr Entitäten.

Bevor Sie mit dem Zeichnen von Formen und der Beschriftung beginnen, sollten Sie sich über die Unterschiede dieser Gruppen im Klaren sein. Welche Entitäten haben Sie? Gibt es wichtige Interaktionen zwischen Entitäten? Und wenn ja, um was für Interaktionen handelt es sich?

3.

Es gibt ein weiteres Konzept, das Sie kennen und verstehen sollten, bevor Sie ERDs erstellen: Die Datenmodellebene. Ein Entity-Relationship-Diagramm lässt sich einem von drei Datenmodellen zuordnen: konzeptionell, logisch oder physisch. Die meisten ERDs sind anfangs konzeptionelle Diagramme, da dies die einfachsten und allgemeinsten Modelle sind. Ein konzeptionelles ER-Diagramm wird entsprechend detaillierter und komplexer, wenn Sie zu einem logischen und dann einem physischen Modell vordringen. Wie der Name schon sagt, zeigt das physische Modell, wie die Daten eines Modells physisch in einer Datenbank implementiert werden. Schauen Sie sich unsere Seite mit ERD-Symbolen an, um weitere Informationen zu Datenmodellen und ERD-Symbolen zu erhalten.

Welche Formen Sie verwenden, hängt davon ab, unter welches Modell Ihr Diagramm fällt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, starten Sie am besten mit einem konzeptionellen ERD.

So zeichnen Sie ein ERD

HINZUFÜGEN VON FORMEN UND KONNEKTOREN

4.

Ziehen Sie Formen aus der Toolbox auf Ihr Arbeitsblatt und geben Sie dann jedem Element einen Namen. In einfachen konzeptionellen Modellen werden Entitäten durch Rechtecke, Attribute durch Ovale und Beziehungen durch Rauten dargestellt. Diese Formen finden Sie, indem Sie in Lucidchart auf „Weitere Formen“ klicken und die Formenbibliothek „UML Entity Relationship“ auswählen. Für komplexere Modelle gibt es in dieser Formenbibliothek auch Tabellen mit Feldern, Schlüsseln und Typen. Aspekte aus beiden Modellen können zu logischen Datenmodellen werden, je nachdem, für welche Notationsform Sie sich entscheiden.

5.

Verbinden Sie Formen mit speziellen Konnektoren, die sowohl Kardinalität als auch Ordinalität ausdrücken. Die Kardinalität bestimmt, wie viele Instanzen einer Entität in Beziehung zu einer anderen Instanz einer Entität stehen können, während die Ordinalität angibt, ob die Beziehung verpflichtend oder optional ist. In Lucidchart lässt sich Kardinalität mithilfe einer gezeichneten Linie darstellen. Ändern Sie den Stil der Linie, um eine Eins-zu-Eins-Beziehung, eine Eins-zu-N-Beziehung oder andere Arten von Beziehungen zu repräsentieren. Ordinalität lässt sich durch das Zeichnen einer einzelnen oder einer doppelten Linie visualisieren. Erstere zeigt eine Beziehung zwischen Entitäten, letztere stellt eine Beschränkung dar, die totale Partizipation in der Beziehung erzwingt.

So zeichnen Sie ein ERD

ANPASSUNG DER FORMATIERUNG

6.

Selbst in die kompliziertesten Entity-Relationship-Diagramme lässt sich ganz leicht Ordnung bringen. Klicken Sie einfach auf eine ERD-Form und verwenden Sie das Kontext-Panel, um die Optik und die Funktionalität von Überschriften, Zeilen und Feldern zu verwalten.

7.

Wenn Ihr Diagramm fertiggestellt ist, veröffentlichen Sie es aber erst für die breite Masse, nachdem Sie es Ihrem kompletten Team vorgestellt haben. Entity-Relationship-Diagramme sind am nützlichsten, wenn sie für Designer, Entwickler, Manager und Endnutzer gleichermaßen verständlich sind. Ihre Teammitglieder können Sie am besten auf Schwachstellen oder fehlende Aspekte hinweisen.


Mit Lucidchart können Sie ganz einfach direkt im Webbrowser professionelle ERDs, Datenflussdiagramme und andere spezifische Diagramme erstellen. Legen Sie noch heute ein kostenloses Konto an und überzeugen Sie sich selbst!

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