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So funktioniert Brainstorming

Brainstorming leicht gemacht: 4 Möglichkeiten, die Fantasie anzukurbeln

Lesedauer: etwa 6 Min.

Gepostet von: Jennifer Jackson

Es heißt so oft, dass Inspiration genau dann aufkommt, wenn man am wenigsten damit rechnet. Wenn es darum geht, Innovation und Kreativität voranzutreiben, ist das jedoch ein ziemlich ineffizienter Weg. Denken Sie einfach einmal an einen Zeitpunkt zurück, an dem Sie oder ein Team, dem Sie angehörten, ein bestimmtes Problem lösen mussten. Dabei könnte es um eine so banale Sache wie eine Entscheidung über ein Motto für eine Unternehmensfeier gehen oder auch um die Festlegung von Strategien, mit denen Sie dieses Quartal Ihre Ziele erreichen wollen. Sobald Sie anfangen, über Ideen nachzudenken, fällt Ihnen nichts mehr ein. 

Sie brauchen also eine Strategie, mit der Sie Ihre Kreativität in Schwung bringen können. Brainstorming ist hier die Lösung. Wenn Sie Brainstorming in Ihren Prozess zur Problemlösung integrieren, werden dadurch die Kollaboration und das innovative Denken gefördert. Dadurch können die besten Ideen zum Vorschein kommen.  Befolgen Sie diese vier Schritte und lernen Sie, wie ein Profi zu brainstormen. 

Was ist Brainstorming?

Wie der Name schon suggeriert, geht es beim Brainstorming darum, das eigene Gehirn zu nutzen, um mit einer Vielzahl kreativer Lösungen „auf ein Problem loszustürmen“. Es handelt sich um eine Technik zur Ideenfindung und zur Förderung der Kreativität.

In der Regel wird Brainstorming von Einzelpersonen oder Teams zu Beginn eines Projekts eingesetzt, um innovative Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. Sie können diese Technik aber immer dann verwenden, wenn Bedarf für neue Ideen aufkommt.

Zwar wird Brainstorming üblicherweise in der Gruppe verwendet, aber es ist auch ein großartiges Tool für Einzelpersonen bei der Arbeit an persönlichen Zielen oder Projekten – beispielsweise wenn Sie entscheiden, worüber Sie schreiben möchten oder welches handwerkliche Projekt Sie als Nächstes angehen.

Mit Kenntnissen über die Durchführung von Brainstorming können Sie folgende Punkte ganz leicht umsetzen: 

  • Berücksichtigung aller Möglichkeiten
  • Förderung der Kollaboration
  • Vermeidung des kreativen Burnouts
  • Einbindung von Perspektiven außenstehender Personen
  • Entwicklung vieler Ideen in kurzer Zeit
  • Förderung der Kreativität und Innovation

Die Geschichte des Brainstormings 

Brainstorming kam nicht einfach so über Nacht auf. Erstmalig geprägt wurde der Begriff vom Werbefachmann Alex Osborn im Jahr 1941, als er feststellte, dass traditionelle Geschäftsmeetings nicht der ideale Rahmen für neue Ideen waren. Er wollte den Menschen die Möglichkeit geben, ohne Angst vor Kritik auch einmal unkonventionell denken zu können. 

Osborn behauptete, dass zwei Grundsätze die „ideelle Wirkung“ verbesserten: Vermeidung von Kritik und Quantität vor Qualität.

Auf Basis dieser Grundsätze stellte Osborn die vier Regeln für effektives Brainstorming auf: den Fokus auf Quantität legen, Kritik vermeiden, ungewöhnliche Ideen positiv bewerten sowie Ideen kombinieren und verbessern. Die Absicht hinter diesen Regeln war es, ein kollaboratives Umfeld zu schaffen, das kreative und irre Ideen fördert – indem es den Menschen die Möglichkeit gibt, in neuen und einzigartigen Bahnen zu denken.

Osborns Ansicht nach sollte Brainstorming eingesetzt werden, um ein bestimmtes Problem zu lösen oder ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Wenn man jedoch brainstormt, ohne ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben, könnte dies dazu führen, dass man sich vom Ziel bzw. von der Lösung entfernt. 

Ganz gleich, ob Sie alleine für Ihre persönlichen Projekte und Ziele brainstormen oder als Teil eines Teams arbeiten – Osborns originelle Strategie bildet die Grundlage dafür, Ideen nur so sprudeln zu lassen.

illustration of people working together

Führen Sie mit diesen 7 Best Practices eine effektive Brainstorming Session durch.

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Regeln des Brainstormings

1. Den Fokus auf Quantität legen

Wahrscheinlich kennen Sie die Aussage „Qualität vor Quantität“. Wenn es jedoch um Brainstorming geht, ist genau das Gegenteil der Fall. Je mehr Ideen, desto besser.

Statt zu versuchen, den einen großartigen Einfall zu haben, sollten Sie eher mit Quantität im Blick arbeiten, um so viele Ideen wie möglich zu entwickeln. Mit dieser Methode werden Sie mehr Optionen haben, aus denen Sie auswählen können, und Sie können auch andere dazu inspirieren, an neue Ideen zu denken. Nicht jede Idee wird herausragend sein, aber eine schlechte Idee führt möglicherweise zu mehreren guten. 

Je mehr Ideen ausgetauscht werden, desto wahrscheinlicher ist es letztlich, dass es eine größere Anzahl an nützlichen Ideen gibt, mit denen man arbeiten kann. 

2. Kritik vermeiden

Bei einer Brainstorming Session hat Negativität nichts zu suchen. Keine Idee ist besser als eine andere, und Kritik an Ideen wird dafür sorgen, dass weniger Ideen geteilt werden. Dies würde jedoch in einem direkten Widerspruch zu Osborns erster Regel stehen: Quantität vor Qualität.

Wenn Kritik wegfällt, schafft dies ein Umfeld, in dem Gedanken und Ideen frei ausgetauscht werden können. Niemand muss sich davor fürchten, dass Ideen als „falsch“ oder „dumm“ abgestempelt werden.

Wenn die Menschen keine Angst mehr vor Kritik haben, führt das wahrscheinlich nicht nur dazu, dass sie mehr Ideen teilen. Sie bringen auch lustigere und absurdere Ideen zum Ausdruck. Ungewöhnliche Ideen sind beim Brainstorming von zentraler Bedeutung und müssen gehört werden.

3. Ungewöhnliche Ideen positiv bewerten

Ermutigen Sie die Teilnehmenden dazu, alle Ideen zum Ausdruck zu bringen, ganz egal, wie bizarr sie auch sein mögen. Einzigartige, ungewöhnliche oder gar exzentrische Ideen sind zwar vielleicht nicht immer umsetzbar, können aber innovative Lösungen hervorbringen, an die Sie vielleicht vorher gar nicht gedacht hätten. 

Wenn Sie unkonventionelle Gedanken in einer Brainstorming Session positiv bewerten, schafft dies einen offenen Raum für Kreativität und führt auch dazu, dass mehr Ideen ausgetauscht werden. 

„Es ist einfacher, eine wilde Idee abzuschwächen, als eine neue zu hervorzubringen.“ – Alex Osborn

4. Ideen kombinieren und verbessern

Bauen Sie Ideen aus. Natürlich wird Ihr Team nicht jede Idee umsetzen können, aber Sie können auch diese Ideen als Inspiration nutzen.

Kombinieren Sie Konzepte, um neue Lösungen zu entwickeln. Bewerten Sie alle Ideen, um festzustellen, welche davon umsetzbar, innovativ und am besten geeignet sind, um Ihr Ziel zu erreichen. Stützen Sie sich auf diese Ideen, schlagen Sie Verbesserungen oder ähnliche Alternativen vor. Es gibt keine Idee, die unfehlbar ist. Auch wenn es ursprünglich nicht Ihre Idee war, heißt das nicht, dass Sie nicht dazu beitragen können, sie zu verbessern. 

Nehmen wir an, Sie und Ihr Team brainstormen über Wege, wie Sie Benutzern den Einstieg in Ihr Produkt erleichtern können. Eine vorgeschlagene Idee ist, im Dashboard des Produkts Tipps und Tools hinzuzufügen. Basierend auf dieser Idee hat jemand Anderes die Idee, einen konversationsgestützten Assistenten zu entwickeln, der den Benutzer durch das Produkt führt. 

An den ausgetauschten Ideen anzuknüpfen hilft dabei, die beste Lösung für das Ziel oder Problem zu finden.

Methoden des Brainstormings

Seit seinen Anfängen hat das Brainstorming die Welt im Sturm erobert. Die Techniken des Brainstormings werden überall und von allen eingesetzt, um für Kreativität zu sorgen. Inzwischen gibt es zahlreiche Methoden, um noch effektivere Brainstorming Sessions durchzuführen, unter anderem: 

  • Mindmapping 
  • 5 Why Methode
  • Brainwriting
  • Rolestorming
  • Starbursting 
  • Schnelle Ideenfindung 

Wenn Sie fortgeschrittenere Methoden ausprobieren möchten, sehen Sie sich einmal diese beliebten Techniken des Brainstormings an.

Es gibt viele Arten, ein Brainstorming anzugehen. Egal, ob Sie Fan von Listen sind oder eher visuell denken: Der Prozess des Brainstormings gestaltet sich ganz nahtlos und noch effektiver, wenn Sie Ihre Gedanken in Lucidchart organisieren. 

Sorgen Sie für außerordentlichen Ideenreichtum – mit unserer Software für Brainstorming.

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Über den Autor

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Jennifer Jackson graduated with her MA from the University of Utah, where she majored in communication and digital media. Jennifer works as a content marketing specialist. When she’s not writing, you’ll find her playing board games, reading, or bingeing TV while drinking copious amounts of iced coffee.

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