So erstellen Sie ein Online Moodboard für Ihr nächstes Projekt

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Lesedauer: etwa 6 Min.

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    Wenn Sie jemals Pinterest oder Instagram benutzt haben, sind Sie wahrscheinlich schon mit Moodboards in Kontakt gekommen. Ganz gleich, ob Sie eine Vision für Ihre Marke kuratieren oder mit Ideen für Ihr nächstes kreatives Projekt spielen möchten – ein Moodboard ist eine effektive Methode, um eine Geschichte zu erzählen.

    Da sich damit abstrakte Ideen (wie Marke oder Tonfall) visuell vermitteln lassen, kann ein Moodboard besonders hilfreich für die Kommunikation mit Kunden und Teammitgliedern sein.

    Aber wo damit anfangen?

    Moderne Technologien machen es heute einfacher denn je, Online-Inspirationsboards zu erstellen und zu teilen. Mit den folgenden Tipps können Sie ein Moodboard für Ihr nächstes Projekt erstellen und verwenden.

    Moodboard Beispiel – Café (Klicken Sie auf das Bild, um es online zu ändern)

    Was ist ein Moodboard?

    Ein Mooadboard (auch Vision-Board oder Inspirationsboard genannt) ist eine Zusammenstellung oder Collage aus Bildern, Grafiken, Farben, Wörtern und Typografie, die eine Vision, Botschaft und Gesamtstimmung für den Stil oder das Design eines Projekts kommunizieren.

    Obwohl jeder ein Moodboard erstellen kann, sind sie besonders in kreativen Bereichen wie Design und Marketing beliebt, die oft abstrakte Konzepte wie Stil und Tonfall vermitteln müssen.

    Zum Beispiel verwenden Markenstrategen und Markenstrateginnen Moodboards, um das Aussehen, den Tonfall und die Stimme einer Marke zu bestimmen.

    Wann sollte ein Moodboard verwendet werden?

    Einer der besten Aspekte an Moodboards ist ihre Vielseitigkeit. Sie können ein Moodboard sowohl für Ihre persönlichen als auch für Ihre beruflichen Aktivitäten verwenden, entweder einzeln oder innerhalb eines Teams.

    Erstellen Sie ein Moodboard, um:

    • sich für Ihr nächstes Projekt inspirieren zu lassen,
    • Ihre kreative Richtung zu definieren,
    • Ihren Markenstil zu bestätigen,
    • Ihre Ideen zu kommunizieren.

    Während viele Menschen gerne Moodboards verwenden, um ihrer Kreativität dort freien Lauf zu lassen, sind sie nicht nur für Solopreneurs oder Kunstabteilungen geeignet.

    Tatsächlich sind Moodboards eine hervorragende Möglichkeit, abstrakte Ideen an verschiedene Teams in einer Organisation zu kommunizieren – einschließlich eher technischer Gruppen wie Entwickler und Entwicklerinnen. Mit Bildmaterial lässt sich die Kommunikationslücke zwischen Teams schließen, die möglicherweise in unterschiedlichen Jargons arbeiten (wie Marketing und Entwicklung).

    Das ist auch der Grund, warum sich Moodboards gut für Präsentationen vor Kundinnen und Kunden eignen – oft kennen diese nicht den Jargon oder das Branchenvokabular, um zu kommunizieren, was sie wollen. Doch sie wissen, wenn sie es sehen. Moodboards übersetzen solche Konzepte in eine visuelle Sprache, die jeder verstehen kann.

    Was Sie in Ihr Board aufnehmen sollten

    Jedes Moodboard ist anders. Je nach Stimmung oder Stil, die/den Sie anstreben, können Sie eine beliebige Kombination der folgenden Elemente verwenden.

    Fotos und Bildmaterial

    Fotos und andere Grafiken sind eines der stärksten Elemente eines Moodboards. Allerdings sind nicht alle Bilder gleich. Wählen Sie beim Durchsuchen des Internets (oder Ihrer eigenen Kamera und Grafiken) nur die hochwertigsten Bilder aus, die Ihre Zielvision widerspiegeln.

    Kunst

    Kunst ist eine hervorragende Möglichkeit, Emotionen auf Ihrem Board zu erzeugen. Der spezifische Künstler oder die Künstlerin, der Stil und sogar die Epoche des Kunstwerks können starke und unterschiedliche Reaktionen hervorrufen.

    Worte

    Verwenden Sie Wörter, Phrasen oder sogar kurze Zitate, um ein allgemeines Gefühl zu vermitteln oder den Stil bzw. die Marke Ihres Projekts weiter zu definieren. Achten Sie darauf, dass Sie Ihr Board so gestalten, dass Ihre Wörter die anderen Elemente Ihrer Collage ergänzen und hervorheben.  

    Typografie

    Vielleicht genauso wichtig wie die Wörter, die Sie verwenden, ist ihre Gestaltung. Mit Typografie und Schriftart lassen sich Tonfall und Persönlichkeit auf einem Board effektiv kommunizieren. Denken Sie nur daran, wie anders die Stimmung von Comic Sans im Vergleich zu etwa Copperplate Gothic ist.

    Texturen

    Indem Sie Texturen zu Ihrem Board hinzufügen, verleihen Sie ihm mehr Tiefe und können verschiedene Emotionen hervorrufen. Überlegen Sie, Texturpapier, Stoff, Bastelartikel oder sogar Objekte aus der Natur (wie Blumen) hinzuzufügen. Wenn Sie ein digitales Board erstellen, fügen Sie auch Bilder solcher Elemente hinzu.

    Muster und Formen

    Spielen Sie mit Mustern und Formen, um Bewegung, Symmetrie und Energie auf dem Board zu erzeugen (oder zu unterbrechen).

    Moodboard Beispiel – Winter (Klicken Sie auf das Bild, um es online zu bearbeiten)

    Wo Sie Inspiration für Ihr Moodboard finden

    Das Schöne an Moodboards ist, dass Sie sich von allem inspirieren lassen können. Blättern Sie durch Zeitschriften, Fotos, Ihr Skizzenbuch oder nehmen Sie Ideen aus der Natur auf.

    Natürlich kann es ein wenig überwältigend sein, so viele Möglichkeiten zu haben – vor allem, wenn man im Internet sucht. Nehmen Sie ggf. die folgenden Quellen in die engere Auswahl auf:

    • Pinterest
    • Instagram
    • Andere Marken oder Websites, die Sie gut finden
    • Künstlerseiten

    Pinterest ist ein besonders praktisches Tool, da es Bilder unter vielen verschiedenen Themen aggregiert. Verwenden Sie einfach die Suchleiste, um nach Schlüsselwörtern zu filtern, oder folgen Sie einer bestimmten Gruppe, Einzelperson oder einem Markenboard, um Bilder zu finden, die Ihrer Vision entsprechen.

    Tipps zur Erstellung eines Moodboards

    Fangen Sie schon früh im Projekt an, die Richtung Ihrer Vision vorzugeben

    Moodboards sind am effektivsten, wenn sie gleich zu Beginn eines Projekts eingesetzt werden. Sie bringen sozusagen den kreativen Stein ins Rollen und können dazu beitragen, eine gemeinsame visuelle Sprache zu etablieren, die die Teammitglieder während des gesamten Projekts verwenden können.

    Außerdem können Sie, indem Sie Ihr Board früh im kreativen Prozess erstellen, spätere Überarbeitungen aufgrund von Missverständnissen oder Fehlkommunikation vermeiden.

    Erstellen Sie ein Online Moodboard

    Traditionell wurden Moodboards auf physischen Styroporplatten hergestellt. Doch heute macht es das Internet einfach, Vision Boards auf Knopfdruck zu kuratieren. Online Moodboards bieten die folgenden zusätzlichen Vorteile:

    • Nahezu unbegrenzte visuelle Ressourcen zum Kuratieren von Bildern
    • Schnellerer und einfacherer Kurationsprozess mit Online-Inspiration zum Erstellen von Boards
    • Einfache Optionen zum Teilen mit mehreren Personen

    Online-Tools zum Erstellen von Boards geben Kreativen flexible Möglichkeiten, ihre Boards anzupassen und einzigartige Kurationen zu erstellen.  

    Seien Sie präzise in Ihrer Kuration

    Es mag verlockend sein, Ihrem Board alle möglichen Bilder und Ideen hinzuzufügen, die Ihnen gefallen. Bei Moodboards ist weniger jedoch meist mehr.

    Fügen Sie beim Kuratieren Ihres Boards nur Bilder hinzu, die genau zu Ihrem Konzept passen. Lassen Sie den Rest weg oder ändern Sie sie so, dass sie passen. Wenn Sie beispielsweise ein Foto haben, das Ihnen gefällt, bei dem aber die Farben nicht passen, können Sie es bearbeiten, um das Farbschema anzupassen.

    Indem Sie jedes Element mit Präzision kuratieren, haben Sie ein zusammenhängenderes und effektiveres Moodboard.   

    Kennen Sie Ihre Zielgruppe

    Wenn Sie ein Moodboard für ein Kundenprojekt entwerfen, ist es wichtig, dass Sie den Kunden bzw. die Kundin und dessen/deren Marke verstehen. Das geht Hand in Hand mit dem obigen Tipp, jedes Element genau zu kuratieren. Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen, desto besser können Sie Ihr Board anpassen und eine Stimmung schaffen, die den Kunden bzw. die Kundin anspricht.

    Bleiben Sie flexibel

    Denken Sie daran, dass Moodboards keine Pflichtübung sind. Vielmehr sind sie ein Werkzeug, um das Gespräch in Gang zu bringen, keineswegs aber die endgültige Iteration Ihres Konzepts.

    Nutzen Sie Ihre Moodboards, um Ihre kreative Richtung zu leiten und die Kommunikation und Zusammenarbeit im Projekt zu fördern. Bleiben Sie flexibel und lassen Sie das Moodboard sich weiterentwickeln, während Sie Ihre Vision perfektionieren.

    Mit Lucidchart ein Online Moodboard erstellen

    Heute ist das Erstellen eines Moodboards online mit Lucidchart einfacher denn je.

    Lucidchart ist eine Visualisierungsplattform mit einer unbegrenzten Arbeitsfläche und endlosen Anpassungsoptionen für Ihr nächstes Projekt. Kuratieren Sie Ihre Lieblingsideen, indem Sie Bilder direkt auf die Arbeitsfläche importieren oder die integrierte Bildsuche der Plattform verwenden, um Bilder oder Symbole zu finden, die Ihre Ideen vermitteln.

    Wenn Sie fertig sind, teilen Sie Ihr Projekt mit Ihrem Team – mit Lucidchart können Sie in Echtzeit zusammenarbeiten, so dass alle etwas beitragen können.

    Registrieren Sie sich für ein kostenloses Konto.

    Lucidchart

    Lucidchart, eine Cloud-basierte Anwendung für intelligente Diagrammerstellung, ist eine Kernkomponente der visuellen Kollaborationssuite von Lucid Software. Mit dieser intuitiven, Cloud-basierten Lösung können Teams in Echtzeit zusammenarbeiten, um Flussdiagramme, Mockups, UML-Diagramme, Customer Journey Maps und mehr zu erstellen. Lucidchart unterstützt Teams dabei, die Zukunft schneller zu gestalten. Lucid ist stolz darauf, dass Spitzenunternehmen auf der ganzen Welt seine Produkte nutzen, darunter Kunden wie Google, GE und NBC Universal sowie 99 % der Fortune 500. Lucid arbeitet mit branchenführenden Partnern wie Google, Atlassian und Microsoft zusammen. Seit seiner Gründung wurde Lucid mit zahlreichen Preisen für seine Produkte, Geschäftspraktiken und Unternehmenskultur gewürdigt. Weitere Informationen finden Sie unter lucidchart.com.

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